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Geschichte & Tradition

Erbhof Bachmayerhof

Im Jahr 1659 wurde unser Hof erbaut und befindet sich bis heute in Familienbesitz.  Auf die Auszeichnung "Erbhof" vom Land Tirol sind wir ganz besonders stolz.

Seit 1994 wird der Bauernhof und das Hotel von Franz und Helga Mair geführt. Von 2008 bis 2014 wurde die gesamte Anlage komplett neu renoviert.


Auf der Kothüttenalm vor vielen Jahrzehnten

Da früher kein Weg zur Alm geführt hat, musste die Milch täglich zur eigenen Sennerei auf der Alm mit einer "Zumml" (siehe Foto) auf dem Rücken getragen werden. Die daraus gemachten Käseleibe wurden nach der Reife vom Bauern auf dem Rücken mit einer "Kraxe" zu Tale gebracht.

Geschlafen wurde auf Heu und gemolken meistens im Freien. Tagsüber mussten die Kühe immer von einem "Hiata" zusammen gehalten werden, damit sich keine Kuh im steilen und unwegsamen Gelände verstieg. Am Abend nach dem Melken setzte man sich zu einem gemütlichen Abendessen mit Kerzenlicht und offener Feuerstellen (da wurde gekocht) zusammen. Da es auf der Alm keine Freizeitmöglichkeiten gab, wurde die übrige Zeit mit "Fingerhaggln" und "Ranggln" verbracht. Das "Ranggln" wird auch heute noch als Wettkampf, z.B. auf dem jährlichen Zillertaler Gauderfest in Zell am Ziller durchgeführt.

Bilder von der Kothüttenalm mit Franzal (+) vom Bachmayerhof

Tradition am Bachmayerhof in Uderns im Zillertal

Zillertaler Brauchtum und Tradition

Traditionelle Hausmannskost sowie Schnaps brennen wird heute noch von den Großmütterns (Nadl) und Großvätern (Nene) an die nachkommenden Generationen weitergegeben.

Zur Zillertaler Hausmannskost zählen wir: Zillertaler Krapfen, Schliachtarnudln, Holzknechtkrapfen, Zergl, Melchermuas, Kiachl und viele weitere Spezialitäten. Natürlich empfiehlt es sich nach so einer schweren Mahlzeit einen Zichna (Schnaps, der aus Zirbenzapfen gebrannt wird) zu trinken.

Die Ursprung Buam, Die Jungen Zillertaler, Marc Pircher, die Zellberg Buam und die Schürzenjäger und viele weitere Gruppen kommen ebenfalls aus dem Zillertal.

Da das Zillertal ein sehr sangesfreudiges Tal ist, sind sehr viele Musikgruppen bei uns heimisch. Dazu zählen z.B. die Rainer Sänger aus Fügen, die "Die stille Nacht heilige Nacht" vom Zillertal aus in die ganze Welt verbreitet haben. In jeder Gemeinde gibt es eine Musikgruppe, die den Sommer über, von Juni - September, wöchentlich Platzkonzerte für Gäste und Einheimische veranstaltet. Hier finden die Gästeehrungen statt.

Weitere Zillertaler Traditionen

Weitere Traditionen sind der Almabtrieb im September, der Nikolaus und Krampusumzug am 5./6. Dezember, am Palmsonntag werden die Palmstangen zur Kirche getragen. Zu Ostern gibt es Osterfeuer, das Grasausläuten im Mai und die Sonnwendfeier die zwischen 22. und 24. Juni die Berge mit Sonnwendfeuern erleuchten lässt.

Eine Fahrt mit der Zillertaler Dampflock sollte man sich nicht entgehen lassen.


Ein Zillertaler Rezept zum Nachkochen

Pressknödel

Wie viele bäuerliche Gerichte in den Alpen sind auch die Pressknödel eine Spezialität mit heimischem Käse.

Eine Besonderheit: Eine Pressknödelmahlzeit wird oft in zwei Etappen verzehrt. Ein Knödel "zu Wasser" (in der Suppe) und einer "zu Lande" (z.B. mit grünem Salat) 

Zutaten für 4 Personen

  • ¾ kg Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 2 Semmeln (Brötchen)
  • etwas Milch 200 g Graukäse oder Weichkäse
  • 100g Tilsiter, etwas Gorgonzola oder "Zieger"- Käse
  • 6 gehäufte Esslöffel Mehl
  • Zwiebeln
  • Schnittlauch, Salz nach Geschmack
  • 2 Eier
  • Butter oder Butterschmalz
  • 1 Liter Fleischsuppe

Zubereitung

Die Erdäpfel kochen, erkalten lassen und grob reiben. Semmeln fein schneiden und mit etwas Milch übergießen. Die fein geschnittenen Zwiebeln mit den Erdäpfeln vermischen, zuletzt die Eier dazugeben und vorsichtig zu einem Teig verarbeiten. Gut 1cm dicke Laibchen formen und in Butter oder Butterschmalz langsam auf beiden Seiten braten (im Dialekt "pressen" genannt, daher der Name). Die Pressknödel kurz in Fleischsuppe aufkochen lassen. Knödel aus der Suppe nehmen. Mit angerösteten Zwiebeln und Schnittlauch bestreuen und mit brauner Butter übergießen.


Urlaub am Bauernhof
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